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Der Meeresspiegel und der Mensch

Die Diskussion überden Ausstoß von CO2, Kyoto, USA, Ozonlöchern und umweltfreundlichen Autos, schädlicher Flugverkehr, Glühbirnen und Strompreise überhaupt ist wieder einmal hochaktuell.

Es wird Flutkatastrophen, Riesen-Hurricanes, Tornades, Tsunamis, Überschwemmungen, Dürreperioden und Hungersnöte geben - wenn man den Vorhersagen der Tele-Schamanen Glauben schenkt.

In den letzten 5000 Jahren stieg der Meerespiegel um ca. 80 Meter an (wiederum, wenn man den Tele-Schamanen glauben darf). Das würde bedeuten, dass der Meeresspiegel im Durchschnitt um ca. 1,6 Meter / 100 Jahre angestiegen ist.
Wenn das die letzten 5000 Jahre so gewesen ist, wieso sollte es sich dann jetzt auf einmal ändern? Vorhersagen des Max-Planck Instituts gehen von einer Erhöhung des Meeresspiegels um ca. einen Meter im Jahr 2100 aus. Das ist doch eine sehr positive Nachricht! Die Geschwindingkeit der Zunahme näme um 50% ab - und das trotz aller Umweltschädigungen.

Ich beobachte diese Diskussionen immer mit Skepsis. Der Mensch zeichnet erst seit wenigen hundert Jahren mehr oder weniger detailliert in wissenschaftlicher Weise das Wetter auf. Alles, was davor war, können unsere Schamanen heute mehr oder weniger detailliert rekonstruieren. Nichtsdestotrotz: Uns- also die modernen Menschen - gibt es nur eine sehr kurze Periode in der Weltgeschichte. Die Komplexität der Welt ist dererat hoch, dass selbst die Wettervorhersagen meist recht vage, oftmals sogar daneben liegen.

Dennoch machen wir uns selbst Glauben, dass wir die Zusammenhänge verstehen, dass wir Ursache und Wirkung kennen. Das Wetter auf unserem Planeten ändert sich stetig, der Meerespiegel, die Temperaturen. Mal schneller, mal langsamer.

Natürlich bin ich für Umweltfreundlichkeit, nur bezweifle ich, dass der Mensch auf so etwas wie einen Planeten eine derartige Wirkung erzeugen kann. Der Planet ist etwas, dass jenseits unseres Einflussbereiches liegt und ich bin der Meinung, der Mensch sollte aufhören, jede Veränderung der Umwelt in irgendeiner Form auf sein Handeln hin zu deuten. Der Mensch ist nicht das wichtigste Wesen auf dieser Welt und wenn eine 20 jährige Dürre eine Milliarde Menschen umbringt, dann ist das eben so. Tragisch. Danach würde es dann auch wieder weniger Menschen geben, die die Umwelt belasten. So genommen also ein selbstreinigender Zyklus.

Zugegebenermaßen verläuft dieser Prozess sicher nicht in einer konstanten Geschwindigkeit, die das arithmetische Mittel rechtfertigen würde. Aber was wissen wir schon? Heute sollte es lt. modernster Meterologie regnen und bewölkt sein - und was ist? Die Sonne scheint den ganzen Tag. Und wir maßen uns an, etwas von Klima zu verstehen ...

9.4.07 14:32
 


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